Stadtwerke Waiblingen übernehmen Betriebsführung des Wärmenetzes in Remshalden

Die Stadtwerke Waiblingen werden Dienstleister für die Gemeinde Remshalden. Zum 1. Januar 2020 übernehmen die Stadtwerke Waiblingen die Betriebsführung des bestehenden Wärmenetzes im Remshaldener Wohngebiet Gänsweinberg / Langenäcker. Die Wärmeversorgung beinhaltet ein rund 1.300 Meter langes Wärmenetz mit 56 angeschlossenen Gebäuden und einem erdgasbetriebenen Heizkraftwerk. Damit versorgen die Stadtwerke Waiblingen zukünftig die dortigen Haushalte mit einer gesamten Wärmemenge von etwa einer Million Kilowattstunden (kWh) pro Jahr.

Am Mittwoch, den 27. November 2019, unterzeichneten Bürgermeister Reinhard Molt und Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schöller den Betriebsführungsvertrag. „Der Gemeinde Remshalden war wichtig, einen regionalen Partner zu gewinnen, der den Betrieb unseres Nahwärmenetzes zuverlässig fortführen wird“, betont Bürgermeister Reinhard Molt.

Dass die Stadtwerke Waiblingen Erfahrung vorweisen können, zeigen sie seit vielen Jahren. In Waiblingen versorgt der Energiedienstleister Kunden mit einer jährlichen Wärmemenge von 29 Millionen kWh. Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schöller betont: „Wir sind gut gerüstet für diese Aufgabe und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

„Natürlich ist unser Entstörungsdienst auch in Remshalden rund um die Uhr erreichbar. Wir sind in der Region und daher schnell an Ort und Stelle, falls es mal eine Störung in der Wärmeversorgung geben sollte“, versichert Bernhard Zipp, technischer Leiter bei den Stadtwerken Waiblingen. Der Entstörungsdienst im Bereich Wärme ist das ganze Jahr über unter der Telefonnummer 07151 131-501 erreichbar.

Für die betroffenen Anwohner wurde am Abend des 28. November eine Informationsveranstaltung in Remshalden angeboten um über die bevorstehende Änderung in der Wärmeversorgung zu informieren. Das Wärmenetz in Remshalden besteht seit 1996. Der Betriebsführungsvertrag zwischen der Gemeinde Remshalden und den Stadtwerken Waiblingen ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt, bis zum 31. Dezember 2020.

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