EEG & Einspeiser

Hinweise zur Inbetriebnahme von Einspeise-Anlagen in Waiblingen

Für neu zu errichtende EEG-/KWK-Anlagen müssen Anlagenbetreiber und Anlageninstallateure einige Vorgaben beachten. Die Erfüllung der Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers ist Grundvoraussetzung für die Energieeinspeisung.

Erforderliche Nachweise und Formulare

Anforderungen an neue Fotovoltaik-Anlagen

Ablauf

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, lassen Sie uns bitte sämtliche Unterlagen mindestens 2 Werktage vorher per Post oder E-Mail zukommen. Bei Fotovoltaik-Anlagen mit Selbstverbrauch ist die Fertigmeldung der Stadtwerke Waiblingen einzureichen. Installateure, die nicht bei den Stadtwerken Waiblingen registriert sind, müssen mit der Fertigmeldung eine Kopie der Konzession mitschicken. 

Wir benötigen folgende Nachweise und Formulare

  • eine Konformitätserklärung und Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • das VDEW-Datenblatt für Erzeugungsanlagen
  • die nachfolgenden Formulare

Bei Fotovoltaik-Anlagen mit Selbstverbrauch ist das Fertigmeldung in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Wenn möglich, bitte sämtliche Unterlagen/Dokumente elektronisch per E-Mail senden.

Aus steuerrechtlichen Gründen müssen alle oben genannten Formulare und Nachweise auf den gleichen Namen ausgestellt werden. Die namentliche Bezeichnung des Anlagenerrichters ist auch vom ausführenden Elektro-Installateur zu verwenden.

Anforderungen an neue KWK-Anlagen

Ablauf

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, lassen Sie uns bitte sämtliche Unterlagen mindestens 2 Werktage vorher per Post oder E-Mail zukommen. Bei Fotovoltaik-Anlagen mit Selbstverbrauch ist die Fertigmeldung der Stadtwerke Waiblingen einzureichen. Installateure, die nicht bei den Stadtwerken Waiblingen registriert sind, müssen mit der Fertigmeldung eine Kopie der Konzession mitschicken. Unterlagen per Fax werden nicht akzeptiert.

Wir benötigen folgende Nachweise und Formulare

  • eine Konformitätserklärung und Unbedenklichkeitsbescheinigung
  • das VDEW-Datenblatt für Erzeugungsanlagen
  • die BAFA-Bescheinigung
  • die nachfolgenden Formulare

Aus steuerrechtlichen Gründen müssen alle oben genannten Formulare und Nachweise auf den gleichen Namen ausgestellt werden. Die namentliche Bezeichnung des Anlagenerrichters ist auch vom ausführenden Elektro-Installateur zu verwenden.

Hinweis für Einspeisemanagement nach § 6 EEG

Der benötigte, von den Stadtwerken Waiblingen gestellte, Rundsteuerempfänger muss bauseits montiert werden. Bei Anlagen mit Wandlermessung bitte rechtzeitig vorher Kontakt aufnehmen.

Download technische Mindestanforderungen

Registrierungspflicht für Stromerzeugungsanlagen

Damit die Zahlungen (Einspeisevergütung, Förderung, Marktprämie, Zuschläge) nach EEG oder KWKG ohne Abzüge ausbezahlt werden können, ist es notwendig, dass Sie die vom Gesetzgeber vorgegebene Frist für die Registrierung Ihrer Anlagen im Marktstammdatenregister einhalten.

Download Informationsschreiben § 25 Abs. 4 MaStRV

 

Wir bitten zu berücksichtigen, dass per Fax gesendete Formulare nicht akzeptiert werden.


Veröffentlichung gemäß § 52 EEG

Bericht über die EEG-Einspeisungen ins Netz der Stadtwerke Waiblingen GmbH im Jahr 2014

Netzbetreiber (VNB): Stadtwerke Waiblingen GmbH
Betriebsnummer der Bundesnetzagentur: 10000726
Netznummer der Bundesnetzagentur: 1
Vorgelagerter Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB): Amprion GmbH
Gemäß § 52 EEG ist der Netzbetreiber verpflichtet einen Bericht über die Ermittlung der nach § 45 mitgeteilten Daten zu veröffentlichen. Dieser Pflicht kommen die Stadtwerke Waiblingen GmbH mit diesem Dokument nach.

Aggregierte Daten

Die gemäß §§ 16-33 EEG durch den aufnahmeverpflichteten Verteilnetzbetreiber an die Anlagenbetreiber ausbezahlten Vergütungen werden gemäß § 35 EEG durch den vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber abzüglich der nach § 18 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung ermittelten vermiedenen Netzentgelte dem  aufnahmeverpflichteten Verteilnetzbetreiber erstattet. Von den EEG-Anlagen-Betreibern, deren Anlagen an das Netz der Stadtwerke Waiblingen GmbH angeschlossen sind, wurden die für die Vergütungszahlungen und den bundesweiten Ausgleich erforderlichen Daten gemäß § 46 EEG angefordert, sofern sie nicht bereits vorlagen.

Die für den bundesweiten Ausgleich erforderlichen Daten wurden gemäß § 47 EEG an die Amprion GmbH übermittelt. Die auf die einzelnen Energieträger aggregierten Daten wurden durch einen Wirtschaftsprüfer oder einen vereidigten Buchprüfer im Sinne des § 50 bescheinigt. Ein Exemplar der Bescheinigung wurde der Amprion GmbH zur Verfügung gestellt.

Informationen für Anlagenbetreiber gemäß Referentenentwurf EEG 2021

Vor 20 Jahren wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland erfolgreich eingeführt. Mit der Installation einer eigenen PV-Anlage und der damit verbundenen Einspeisung in das öffentliche Netz haben Einspeiser maßgeblich zum Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland beigetragen. Die bisherige Förderung endet nach 20 Jahren, sieht aber nach dem Gesetzentwurf des EEG Möglichkeiten zum Weiterbetrieb einer PV-Anlage ab dem Auslaufen der bisherigen Förderung vor.

1. Wann endet der Anspruch auf die EEG-Förderung?

Das Ende der EEG-Förderung ist abhängig vom Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. So beträgt die Förderdauer des EEG 20 Jahre (zuzüglich dem der Inbetriebnahme). Angenommen eine Anlage wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen, so endet der gesetzliche Förderanspruch, z.B. die Einspeisevergütung, am 31.12.2020.

2. Was geschieht nach dem Ende der EEG-Förderung?

Nach Ablauf der Förderdauer besitzen EEG-Anlagen weiterhin den Anspruch auf vorrangige physikalische Abnahme der Energie durch den Netzbetreiber. Durch das Ende der Förderung muss der/die Anlagenbetreiber jedoch eine alternative Weiterbetriebsmöglichkeit wählen, um auch monetär von der Anlage zu profitieren.

3. Kann ich meine Anlage nach dem Förderende überhaupt weiterbetreiben? Was sollte ich hier im Besonderen beachten?

Wenn die Anlage technisch zuverlässig ist, sollte einem Weiterbetrieb nichts im Wege stehen.

4. Wie kann ich meine Anlage nach dem Förderende weiterbetreiben?

Es besteht die Möglichkeit, die gesamte Erzeugungsmenge dem Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen und dafür, analog zur bisherigen Einspeisevergütung, eine Vergütung zu erhalten. Diese liegt jedoch deutlich unter der bisherigen Einspeisevergütung.

Außerdem besteht die Möglichkeit einen Eigenverbrauch zu realisieren. Hier ist es dann jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Bestandsanlage umgebaut werden muss.

5. Sollte ich einen Heimspeicher installieren?

Bei Umstellung einer PV-Anlage auf Eigenverbrauch, kann ein Heimspeicher von Vorteil sein. Mit diesem können Sie Ihren Autarkiegrad steigern und sich unabhängiger vom Netzbezug machen. Trotzdem besteht auch die Möglichkeit, Eigenverbrauch ohne Installation eines Speichers zu realisieren.

6. Muss ich bei Eigenverbrauch des erzeugten Stroms Steuer, Abgaben oder Umlagen zahlen?

Während die Stromsteuer oder andere Abgaben und Umlagen nicht zu entrichten sind, müssen Anlagenbetreiber von ausgeförderten Anlagen die reduzierte EEG-Umlage (40% der eigentlichen Umlage: ca. 2,7 ct/kWh) entrichten.

7. Was ist die wirtschaftlichste Option für meine Anlage?

Die Beurteilung, welche Option die wirtschaftlichste ist, ist von vielfältigen Faktoren, wie z.B. dem Stromverbrauch, dem Lastprofil sowie der Größe der Anlage, abhängig.

8. Benötige ich ein intelligentes Messsystem?

Diese sind bei der Umstellung der PV-Anlage auf Eigenverbrauch Pflicht. Bei fortgeführter Volleinspeisung des erzeugten Stroms ist der Einbau optional, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten jedoch zu hinterfragen.

9. Macht es Sinn, die Bestands- gegen eine Neuanlage auszutauschen?

Bei Installation einer neuen PV-Anlage kann diese erneut von der zwanzigjährigen Einspeisevergütung profitieren. Da die Vergütung jedoch deutlich unter der anfänglichen Einspeisevergütung liegt, ist es in der Regel vorteilhaft, bereits bei der Installation ein Eigenversorgungskonzept integral mit einzuplanen.

10. Kann ich jetzt schon etwas unternehmen, obwohl meine Anlage erst in ein paar Jahren aus der Förderung fällt?

Sie können sich schon jetzt bei den Stadtwerken Waiblingen über mögliche Weiterbetriebsmöglichkeiten informieren.